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Australien

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Das Paradies
am Ende der Welt

Australien, den Kontinent, den jeder gleich mit giftigen Tieren und Kängurus verbindet.

Anfang April des Jahres 2018 habe ich mich auf die Reise zu blauen Wassern, weißen Stränden und vielfältigen Nationalparks gemacht. Dort angekommen lebte ich zunächst neun Monate in der nördlichsten Großstadt Australiens, Darwin.

Down Under - Darwin und das Northern Territory

Darwin ist nach dem berühmten Forscher Charles Darwin benannt, liegt in der tropischen Zone Australiens und gilt als „Tor nach Asien“. Dadurch, dass die Stadt in der tropischen Zone liegt, herrscht dort von April bis Oktober Trockenzeit und von November bis März Regenzeit. Der gesamte nördliche Teil Australiens hat keine Jahreszeiten, so wie wir sie aus Europa gewöhnt sind.

Darwin liegt direkt an der Küste und hat einige tolle Strände (z. B. Mindil Beach), jedoch kann man nicht im Meer schwimmen gehen. Aufgrund der Hitze befinden sich einige giftige Quallen und Krokodile im Wasser, welche lebensgefährlich sind. Allerdings gibt es genügend Möglichkeiten, sich bei diesen Temperaturen abkühlen zu können. Rund um Darwin und im gesamten Northern Territory gibt es tolle Nationalparks. Als Tagestour von Darwin aus ist der Litchfield National Park sehr zu empfehlen. Man kann die sehenswertesten Stellen im Park mit dem Auto befahren und gleichzeitig in den Wasserlöchern der Wasserfälle zur Abkühlung schwimmen gehen. Ein Weiterer großer, und wahrscheinlich auch Berühmtester, Nationalpark Australiens ist der Kakadu-Nationalpark. Camping-Liebhaber sollten für diesen Nationalpark eine Woche einplanen. Es gibt einige Campingplätze überall im Park verteilt. Allerdings gibt es auch mehrere Resorts, falls Camping nicht in Frage kommen sollte. Egal ob Camping oder Resort, die schönsten Stellen und atemberaubendsten Stellen erreicht man nur mit einem Allrad-Auto, deshalb sollte man beim Autokauf oder Mietwagen darauf achten, dass es sich um eine „4WD“ oder „4x4“ handelt.

 

 

Australiens Ostküste

Nach meiner Zeit im Northern Territory hat meine große dreimonatige Reise begonnen. Ich hatte die Möglichkeit, beide Küsten Australiens bereisen zu können. Die wohl bekanntere beider Küsten ist die Ostküste. Die Ostküste ist sehr belebt und vor allem bei Backpackern beliebt. Wie zuvor schon erwähnt lässt sich der nördlichere Teil der Küste am besten zwischen April und Oktober bereisen, denn es ist „kühler“, weniger schwül und es regnet nicht. Im Süden Australiens verhält es sich gegenteilig zu Europa. Wenn bei uns Sommer ist, ist in Australien Winter, wenn bei uns Winter ist, hat Australien Sommer usw. Wer also dem deutschen Winter entfliehen möchte, fühlt sich in Australien wahrscheinlich sehr wohl. An der Ostküste hat man zwei grundlegende Möglichkeiten der Reiseart. Viele Backpacker bereisen diese Küstenseite mit einem Reisebus (z. B. Greyhound, Premier). Die beliebtesten Ziele von Norden nach Süden an der Ostküste sind:

  • Cairns (Great Barrier Reef, Cape Tribulation Rainforrest)
  • Mission Beach (White Water Rafting Tully River)
  • Townsville (Magnetic Island)
  • Airlie Beach (Whitsunday Islands)
  • Town of 1770
  • Rainbow Beach (Doplhin-experience, Fraser Island)
  • Noosa (Noosa Everglades), Brisbane
  • Surfers Paradise
  • Byron Bay (Nimbin, Kayak fahren mit Delfinen)
  • Coffs Harbour
  • Sydney (Blue Mountains, Hunter Valley)
  • Melbourne (Great Ocean Road)

Alternativ kann man sich auch einen Camper Van, Wohnmobil oder Auto mit Zelt auf dem Dach mieten, z. B. im Norden seine Reise starten und den Mietwagen am Zielort wieder abgeben.

Australiens Westküste

An der Westküste hingegen ist sehr wenig los, aber dafür sehr viel Natur. Hier ist wieder empfehlenswert, sich ein Allradauto zuzulegen, um alles Sehenswerte erreichen zu können. Von Norden nach Süden sind folgende Ziele sehenswert:

  • Darwin (Litchfiled National Park, Kakadu National Park)
  • Katherine (Hot Springs, Nitmiluk National Park)
  • Kununurra
  • Fitzroy Crossing
  • Broome (Kamelreiten, gantheaume point)
  • Eighty Mile Beach
  • Cape Keraudren
  • Port Hedland
  • Karijini National Park
  • Cape Range National Park (Canyon Road)
  • Exmouth (Ningaloo Reef)
  • Shark Bay, Denham (Monkey Mia, Shell beach)
  • Kalbarri National Park (Nature’s Window)
  • Hutt lagoon (pinker See)
  • Jurien Bay (Lancelin sand dunes)
  • Perth (Rottnest Island, Pinnacles)
  • Albany (Elephant rocks)
  • Wave Rock
  • Margaret River
  • Esperance (Lucky Bay)

Besonders viele Camper zieht es an die Westküste Australiens. Windsurfen, tauchen und schnorcheln geht an dieser Küstenseite besonders gut. Zwischen Januar und April kann man Meeresschildkröten am Strand beobachten, da sie zu dieser Zeit Eier legen, ab April sieht man sogar die Babys schlüpfen und zurück zum Wasser krabbeln. Das ganze Jahr über kann man beim Tauchen oder Schnorcheln Manta-Rochen beobachten. Während des australischen Winters kann man ebenfalls mit Walhaien schwimmen.

Obwohl ich bei meiner Reise schon einen Großteil gesehen habe, gibt es in Australien weitaus mehr zu sehen. Weitere beliebte Ziele sind Tasmanien, Adelaide, Canberra und Alice Springs mit Uluru.

Meine Reise in Australien war nach beiden Küsten leider zu Ende, aber ich bin so begeistert von diesem Kontinent, dass ich hoffentlich schon bald wieder da sein kann.

Kulinarisches in Australien

Typische Spezialitäten Down Under

Australien ist besonders für seine BBQs bekannt. Auf diesem Kontinent wird besonders viel Fleisch und Fisch gegessen. „Throw a shrimp on the barbie!“ (Übs.: einen Shrimp auf den Grill werfen) ist wohl eins der bekanntesten Zitate eines Australiers, gleichzeitig auch ein must do in Australien. Zu den Klassikern zählen hier jedoch Känguru, Krokodil und Emu. Oftmals bereiten die „Aussies“ diese als Burger auf dem Grill zu. Australische Burger sind dafür bekannt, sie mit Roter Bete zu belegen.  Im Norden, also vor allem in den heißeren Regionen sollte man sich nicht entgehen lassen, Barramundi zu probieren. Hierbei handelt es sich um einen regionalen Fisch mit weißem, zartem Fleisch. All diese Dinge sind jedoch typisch für Touristen. Was man bei jedem Australier zuhause im Schrank findet, ist Vegemite. Hierbei handelt es sich um einen herzhaften Brotaufstrich, der ganz leicht auf Toast gestrichen wird, entweder zum Frühstück oder als Snack.

Ein weiterer typischer Snack sind die Sausage Rolls, eine gebackene Blätterteigrolle gefüllt mit Würstchen. Als Dip dazu wird häufig Tomatenketchup serviert. Bei den oft stattfindenden BBQs werden oftmals „Snags“ angeboten. Ein Snag ist ein Hotdog-Wüstchen, welches diagonal in eine Scheibe weißen Toast gelegt, und mit Ketchup und Senf garniert wird. Ein berühmter Nachtisch Kuchen ist der Lamington. Dieser basiert auf einem Biskuitteig, der in eine Schokoglasur getaucht und anschließend in Kokosraspeln gewälzt wird. Oft findet man rote Marmelade als Füllung vor. Was sich gut als Mitbringsel für nach Hause eignet, sind Tim Tam’s. Ein Tim Tam ist ein Schokoriegel, der aus zwei Biskuitlagen besteht, mit einer Schokocreme in der Mitte gefüllt und mit flüssiger Schokolade umhüllt ist. Wenn man einen Tim Tam auf waschechte australische Weise essen möchte, beißt man die beiden Enden des Riegels ab und schlürft Milch durch den Riegel. Durch die Schokocreme in der Mitte des Riegels schmeckt die Milch nach Kakao.